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Was unterscheidet Voy von einer Behandlung mit Abnehmmedikamenten allein?

Während GLP-1-basierte Medikamente wie Wegovy oder Mounjaro unter anderem den Appetit und das Sättigungsgefühl beeinflussen, kombiniert Voy die medikamentöse Behandlung mit digitaler Begleitung und Coaching. Das Programm soll Dich dabei unterstützen, Deine Fortschritte zu verfolgen und langfristige Veränderungen bei Ernährung, Bewegung und Alltagsgewohnheiten umzusetzen. Ob diese zusätzliche Begleitung zu besseren Ergebnissen führt, lässt sich jedoch nicht pauschal sagen. Beobachtungsstudien zeigen einen Zusammenhang zwischen höherem digitalen Engagement und größerer Gewichtsabnahme, belegen aber keinen direkten ursächlichen Vorteil gegenüber einer rein medikamentösen Behandlung.

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Medically reviewed by

Dr. Sarah Bechstein

clockAktualisiert am 29. Januar 2025

Forschungsbasierter Ratgeber

GLP-1-basierte Medikamente beeinflussen Appetit und Sättigungsgefühl, verändern aber nicht automatisch langfristige Gewohnheiten rund um Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung.

Hier setzt das Voy-Abnehmprogramm an: Es kombiniert eine ärztlich begleitete medikamentöse Behandlung mit Ernährungsberatung und Unterstützung bei Verhaltensänderungen.

Die Verbindung von medikamentöser Therapie und Lebensstilmaßnahmen entspricht den Empfehlungen medizinischer Leitlinien und soll ein langfristiges Gewichtsmanagement unterstützen.

Warum ein begleitetes Abnehmprogramm?

Wenn Du über eine Behandlung mit GLP-1-basierten Medikamenten nachdenkst, stellt sich möglicherweise die Frage: Welchen zusätzlichen Nutzen kann ein begleitetes Programm bieten?

Medikamente wie Wegovy oder Mounjaro können die Gewichtsabnahme unterstützen. Gleichzeitig können Herausforderungen wie Nebenwirkungen, Gewichtsplateaus oder die langfristige Anpassung von Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten auftreten. Nach dem Absetzen kommt es zudem häufig zu einer erneuten Gewichtszunahme.

Medizinische Leitlinien empfehlen deshalb, die medikamentöse Behandlung mit Maßnahmen zur Ernährungsumstellung, körperlichen Aktivität und Verhaltensänderung zu kombinieren.

In diesem Artikel erfährst Du, wie sich eine rein medikamentöse Behandlung von einem begleiteten GLP-1-Programm unterscheidet und welche Rolle die zusätzliche Unterstützung dabei spielen kann.

Fragen zu Übergewicht und Adipositas?

Ein ärztliches Gespräch klärt, welche Behandlungswege infrage kommen.

Was die Leitlinien sagen: Medikamente als Teil eines umfassenden Behandlungskonzepts

Eine wichtige medizinische Grundlage für die Adipositastherapie in Deutschland ist die S3-Leitlinie „Prävention und Therapie der Adipositas“ (2024). Sie empfiehlt, Medikamente zur Gewichtsreduktion in ein umfassendes Behandlungskonzept einzubetten. Dazu gehören Ernährungstherapie, körperliche Aktivität und verhaltensorientierte Maßnahmen.

GLP-1-basierte Medikamente beeinflussen unter anderem die biologischen Mechanismen von Hunger und Sättigung. Sie können den Appetit reduzieren, das Sättigungsgefühl verstärken und die Blutzuckerregulation beeinflussen.

Langfristige Alltagsgewohnheiten verändern sich durch die medikamentöse Behandlung jedoch nicht zwangsläufig. Dazu zählen beispielsweise:

  • emotionales Essen

  • unregelmäßige Essroutinen

  • eine unausgewogene Nährstoffzufuhr

  • der Umgang mit Gewichtsplateaus

Deshalb empfehlen medizinische Leitlinien einen kombinierten Behandlungsansatz. Während Medikamente die Gewichtsabnahme unterstützen können, helfen Ernährungsberatung, Bewegung und verhaltensorientierte Maßnahmen dabei, individuelle Gewohnheiten und Herausforderungen anzugehen.

Beide Ansätze erfüllen unterschiedliche, sich ergänzende Funktionen innerhalb der Adipositastherapie.

Welche Herausforderungen können bei einer GLP-1-Therapie auftreten?

Eine Behandlung mit GLP-1-basierten Medikamenten kann die Gewichtsabnahme unterstützen. Im Verlauf der Therapie können jedoch Herausforderungen auftreten, bei denen medizinische Betreuung und zusätzliche Unterstützung hilfreich sein können.

Warum wird die Therapie manchmal abgebrochen?

Die Gründe für einen Therapieabbruch sind unterschiedlich. Dazu können gehören:

  • Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Verdauungsbeschwerden

  • Kosten und eingeschränkter Zugang zu Medikamenten

  • ausbleibende oder geringer als erwartete Gewichtsverluste

  • Schwierigkeiten bei der langfristigen Fortführung der Behandlung

Eine ärztliche Begleitung kann helfen, Nebenwirkungen einzuordnen und die Behandlung bei Bedarf anzupassen.

Was passiert nach dem Absetzen?

Nach dem Absetzen von GLP-1-basierten Medikamenten kommt es häufig zu einer erneuten Gewichtszunahme.

In der Verlängerungsstudie zu STEP 1 nahmen Teilnehmende innerhalb eines Jahres nach dem Absetzen von Semaglutid durchschnittlich etwa zwei Drittel des zuvor verlorenen Gewichts wieder zu.

In der SURMOUNT-4-Studie nahmen Teilnehmende nach dem Wechsel von Tirzepatid auf Placebo innerhalb von 52 Wochen durchschnittlich 14,0 % ihres Gewichts wieder zu, bezogen auf das Gewicht zum Zeitpunkt des Wechsels.

Diese Ergebnisse verdeutlichen, dass Adipositas häufig eine langfristige Behandlung erfordert. Sie belegen jedoch nicht, dass zusätzliche Coaching-Angebote eine erneute Gewichtszunahme verhindern können.

Welche Rolle spielt die Begleitung?

Eine ärztliche Betreuung ist wichtig, um den Behandlungsverlauf zu überwachen, Nebenwirkungen zu beurteilen und gegebenenfalls die Therapie anzupassen.

Ergänzende Ernährungsberatung und verhaltensorientierte Unterstützung können dabei helfen, individuelle Herausforderungen im Alltag anzugehen und langfristige Gewohnheiten zu entwickeln.

Ob ein bestimmtes Begleitprogramm die Behandlungsergebnisse gegenüber einer regulären ärztlich betreuten medikamentösen Therapie verbessert, muss gesondert untersucht werden.

Was Voy konkret anders macht

Voy kombiniert die medikamentöse Behandlung mit digitaler Begleitung sowie ernährungs- und verhaltensorientierter Unterstützung. Damit verfolgt das Programm einen kombinierten Ansatz, wie er auch in medizinischen Leitlinien zur Adipositastherapie empfohlen wird.

Medizinische Einschätzung vor Behandlungsbeginn

Vor einer möglichen Verschreibung wird geprüft, ob eine medikamentöse Behandlung für Dich geeignet ist. Dabei spielen unter anderem folgende Faktoren eine Rolle:

  • Vorerkrankungen

  • aktuelle Medikamente und mögliche Wechselwirkungen

  • Gegenanzeigen

  • individuelle Behandlungsziele

Auf dieser Grundlage kann eine ärztliche Entscheidung über die geeignete Behandlung getroffen werden.

Ärztliche Betreuung während der Therapie

Auch während einer GLP-1-Behandlung ist eine medizinische Betreuung wichtig. Dabei können unter anderem die Verträglichkeit, mögliche Nebenwirkungen, die Dosierung und der bisherige Behandlungsverlauf beurteilt werden.

Welche ärztlichen Kontaktmöglichkeiten und Kontrolltermine Voy konkret anbietet, hängt vom jeweiligen Leistungsumfang ab.

Ernährungsbegleitung während der GLP-1-Therapie

GLP-1-basierte Medikamente können den Appetit deutlich reduzieren. Dadurch kann es schwieriger werden, ausreichend Protein und andere wichtige Nährstoffe aufzunehmen.

Eine begleitende Ernährungsberatung kann Dich dabei unterstützen, Deine Ernährung an den veränderten Appetit anzupassen. Im Mittelpunkt stehen beispielsweise:

  • eine ausreichende Proteinversorgung

  • nährstoffreiche Mahlzeiten

  • der Umgang mit Übelkeit und anderen Verdauungsbeschwerden

  • die Entwicklung alltagstauglicher Essgewohnheiten

Unterstützung bei Verhaltensänderungen

Neben der medikamentösen Behandlung bietet Voy digitale Unterstützung beim Aufbau langfristiger Gewohnheiten.

Dazu können beispielsweise gehören:

  • regelmäßige Essroutinen

  • bewussteres Essverhalten

  • Strategien im Umgang mit emotionalem Essen

  • mehr Bewegung im Alltag

Eine 2025 veröffentlichte Beobachtungsstudie mit Teilnehmenden eines digital begleiteten Gewichtsmanagementprogramms zeigte, dass höheres digitales Engagement mit einer größeren durchschnittlichen Gewichtsabnahme verbunden war.

Ob die digitale Begleitung selbst für diesen Unterschied verantwortlich war, lässt sich aus der Studie jedoch nicht eindeutig ableiten.

Unterstützung beim langfristigen Gewichtsmanagement

Nach dem Absetzen von GLP-1-basierten Medikamenten kommt es häufig zu einer erneuten Gewichtszunahme. Deshalb ist es sinnvoll, die langfristige Behandlung und mögliche Veränderungen der Therapie frühzeitig ärztlich zu besprechen.

Ernährungsberatung und verhaltensorientierte Unterstützung können dabei helfen, Gewohnheiten für die Zeit während und nach der medikamentösen Behandlung zu entwickeln.

Ob sich dadurch eine erneute Gewichtszunahme verhindern lässt, ist allerdings nicht ausreichend belegt.

Ist ein begleitetes Abnehmprogramm die zusätzlichen Kosten wert?

Bei der Entscheidung für ein begleitetes Abnehmprogramm spielen neben den medizinischen Aspekten auch die Kosten eine wichtige Rolle. Ob sich zusätzliche Leistungen lohnen, hängt von Deinen individuellen Bedürfnissen und dem angebotenen Leistungsumfang ab.

Adipositas gilt als chronische Erkrankung, die häufig eine langfristige Behandlung erfordert. Medizinische Leitlinien empfehlen deshalb, Medikamente zur Gewichtsreduktion mit Ernährungstherapie, körperlicher Aktivität und verhaltensorientierten Maßnahmen zu kombinieren.

Diese Unterstützung muss jedoch nicht zwingend über ein kostenpflichtiges digitales Programm erfolgen. Angebote wie Voy bündeln verschiedene Bestandteile der Behandlung in einem Programm.

Ob die zusätzliche Begleitung für Dich sinnvoll ist, hängt unter anderem davon ab, welche Unterstützung Du benötigst, welche Angebote Dir bereits zur Verfügung stehen und welche Kosten entstehen.

FAQ

FAQs zu Voy

Ja. GLP-1-basierte Medikamente können auch ohne zusätzliches Coaching wirksam sein. Eine ärztliche Betreuung bleibt dabei wichtig.

Medizinische Leitlinien empfehlen, die Behandlung mit Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltensmaßnahmen zu kombinieren. Ein digitales Begleitprogramm wie Voy kann Dich dabei unterstützen, ist aber keine Voraussetzung für eine erfolgreiche Gewichtsabnahme.

Gerade wenn Du gut vorankommst, ist eine Begleitung besonders sinnvoll. 

Wenn Du gut abnimmst, ist das die ideale Phase, um langfristige VeWas, wenn ich gut vorankomme – brauche ich dann die Begleitung noch?

Auch bei guten Fortschritten kann zusätzliche Begleitung sinnvoll sein, um gesunde Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten langfristig zu festigen.

Ein Coaching kann Dich dabei unterstützen, mit Gewichtsplateaus umzugehen und Strategien für die langfristige Gewichtserhaltung zu entwickeln. Die medizinische Betreuung bleibt unabhängig davon wichtig, etwa um die Verträglichkeit und Dosierung Deiner Medikamente zu überprüfen.

Ob Du darüber hinaus ein Begleitprogramm benötigst, hängt von Deinen individuellen Bedürfnissen ab.ränderungen zu festigen. Genau hier hilft die Begleitung dabei: 

  • Plateaus frühzeitig zu erkennen und zu managen

  • die Dosierung individuell anzupassen

  • gesunde Routinen nachhaltig aufzubauen

  • Dich auf das Ende der Therapie vorzubereiten

Ohne diese Schritte steigt das Risiko, dass Fortschritte später wieder verloren gehen.

Der wichtigste Unterschied liegt in der zusätzlichen Unterstützung rund um die medikamentöse Behandlung.

Während bei einer hausärztlichen Behandlung die medizinische Betreuung im Mittelpunkt steht, verbindet Voy diese mit digitalem Coaching und Ernährungsbegleitung. So erhältst Du Unterstützung dabei, Deine Ernährung anzupassen, gesunde Routinen aufzubauen und Herausforderungen beim Abnehmen zu bewältigen.

Auch Hausärzt können eine umfassende Adipositastherapie begleiten oder entsprechende Angebote vermitteln. Voy bündelt mehrere dieser Leistungen in einem digitalen Programm.Voy begleitet Dich durch den gesamten Prozess, nicht nur beim Rezept. 

Ein Hausarzt kann GLP-1-Medikamente verschreiben. Programme wie myvoy.de gehen einen Schritt weiter und kombinieren mehrere Bausteine: 

  • ärztliche Betreuung und regelmäßige Check-ins

  • strukturierte Ernährungsbegleitung

  • Unterstützung bei Verhaltensänderungen

  • Planung der Zeit nach dem Absetzen

So entsteht ein ganzheitlicher Ansatz, der darauf abzielt, nicht nur Gewicht zu verlieren, sondern es auch langfristig zu halten.