Voy logo

Mounjaro und Depression: Psychische Nebenwirkungen verstehen

Mounjaro (Tirzepatid) ist nach aktueller Studienlage nicht dafür bekannt, Depressionen auszulösen. Trotzdem berichten einzelne Patient:innen von Stimmungsschwankungen. Wie lassen sich diese Erfahrungen einordnen und was sagt die Wissenschaft wirklich?

Voy Image

Medically reviewed by

Dr. Sarah Bechstein

clockAktualisiert am 3. November 2025

Forschungsbasierter Ratgeber

Die unterschätzte Nebenwirkung?

Mounjaro (Tirzepatid) ist nach aktueller Studienlage nicht dafür bekannt, Depressionen auszulösen. Trotzdem berichten einzelne Patient:innen von Stimmungsschwankungen. Wie lassen sich diese Erfahrungen einordnen und was sagt die Wissenschaft wirklich?

Übelkeit, Durchfall, Müdigkeit. Darauf werden die meisten vorbereitet, wenn sie mit Mounjaro gestartet. Doch was passiert mit der Psyche? In Online-Foren und auf Social Media tauchen immer wieder persönliche Berichte auf. Menschen, die sich plötzlich niedergeschlagen fühlen, emotional flacher sind oder mehr Angst verspüren. Gleichzeitig erzählen andere von genau dem Gegenteil. Sie berichten von wachsendem Selbstvertrauen, einer besseren Stimmung und dem Gefühl, endlich wieder Kontrolle über den eigenen Körper zu haben. 

Gerade diese Gegensätze verunsichern viele bei diesem Thema. Vielleicht fragst du Dich: Ist das normal? Liegt es am Medikament? Oder passiert hier etwas Tiefergehendes, das mit Gewichtsverlust und Veränderung zu tun hat? 

Dieser Artikel nimmt Dich mit hinter die Schlagzeilen und Erfahrungsbericht. Er zeigt Dir, was wir heute über Mounjaro und psychische Nebenwirkungen wissen. Wissenschaftlich fundiert, ehrlich und mit konkreten Impulsen für Deinen Alltag. 

Was steht offiziell in der Packungsbeilage?

Depressionen gelten aktuell nicht als bekannte Nebenwirkung von Mounjaro

Ein Blick in die offizielle europäische Fach- und Gebrauchsinformation von Mounjaro (Stand Januar 2026) sorgt zunächst für Klarheit. Psychische Nebenwirkungen wie Depression, Suizidgedanken oder Angststörungen werden dort nicht aufgeführt. Der Fokus der bekannten Nebenwirkungen liegt eindeutig auf körperlichen Effekten, vor allem im Magen-Darm-Bereich wie Übelkeit, Durchfall oder Erbrechen. 

Was offiziell dokumentiert ist: 

  • Keine spezifische Warnung vor Depression oder Suizidalität in der EU-Zulassung

  • Keine Einschränkung für Menschen mit bestehender oder früherer Depression

  • Umfangreiche klinische Prüfung mit über 7.700 Patient:innen

Das ist besonders relevant, weil frühere Abnehmmedikamente wie Rimonabant genau wegen klarer psychiatrischer Nebenwirkungen vom Markt genommen wurden. Für Tirzepatid (Mounjaro) gibt es derzeit kein vergleichbares Sicherheitssignal. 

Wichtig ist jedoch eine entscheidende Nuance: Nur weil eine Nebenwirkung nicht in der Packungsbeilage steht, heißt das nicht, dass sie unmöglich ist. Es bedeutet vielmehr, dass sie in den bisherigen Studien nicht häufig oder eindeutig genug auftrat. Deshalb werden auch nach der Zulassung weiterhin neue Meldungen systematisch erfasst.

Was sagt die Forschung? Studienlage im Überblick

Die aktuelle Studienlage zeigt keinen kausalen Zusammenhang zwischen Mounjaro (Tirzepatid) und Depressionen. Wenn Stimmungsveränderungen auftreten, lassen sie sich meist nicht eindeutig auf das Medikament zurückführen. 

Klinische Zulassungsstudien

Ein zentraler Blickpunkt sind die klinischen Zulassungsstudien des SURMOUNT-Programm. Hier nahmen über 7.700 Menschen mit Adipositas oder Übergewicht teil. Das Ergebnis ist eindeutig. Depressive Symptome traten in den Tirzepatid-Gruppen nicht häufiger auf als unter Placebo. Auch Studienabbrüche aufgrund psychiatrischer Probleme waren eher selten. 

Vergleichsdaten aus GLP-1-Forschung allgemein

Diese Ergebnisse stehen nicht isoliert da. Vergleichsdaten aus der allgemeinen GLP-1-Forschung zeigen ein ähnliches Bild. In den STEP-Studien zu Semaglutid (Wegovy/Ozempic) wurde ebenfalls keine erhöhte Depressionsrate beobachtet. Einige Studien berichten sogar über eine verbesserte Lebensqualität und Stimmung im Zuge des Gewichtsverlustes. Eine Metaanalyse aus dem Jahr 2024 fand keinen signifikanten Zusammenhang zwischen GLP-1-Therapien und Depression. 

Post-Marketing-Meldungen

Nach der Marktzulassung wurden zwar einzelne Fallberichte zu depressiven Symptomen unter Tirzepatid gemeldet. Wichtig ist jedoch, dass solche Meldungen zwar zeitliche Zusammenhänge zeigen, jedoch keine Ursache beweisen. Zudem ist Adipositas selbst mit einem deutlich höheren Depressionsrisiko verbunden. Studien sprechen von bis zu dreifach erhöhten Raten. 

Forschende betonen, dass die derzeitige Evidenz klar dagegen spricht, dass Mounjaro Depression verursacht. Allerdings ist die Datenlage noch begrenzt und Langzeitstudien laufen weiter. Gleichzeitig ist der Zusammenhang zwischen Gewicht, Psyche und Gewichtsverlust biologisch und psychisch komplex. Einfache Ursache-Wirkungs-Erklärungen greifen hier meist noch zu kurz.

Entdecke Mounjaro

Fühlst du, dass du alles richtig machst, aber deine Gesundheitsziele trotzdem nicht erreichst? Erfahre mehr über Mounjaro – ein appetitzügelndes Medikament, mit dem du bis zu 21 % deines Körpergewichts verlieren kannst.

Warum berichten manche Patient:innen von Stimmungsveränderungen?

Stimmungsveränderungen unter Mounjaro haben meist nachvollziehbare Ursachen. In den allermeisten Fällen entsteht das Gefühl nicht durch das Medikament allein, sondern durch ein Zusammenspiel aus körperlichen, hormonellen und psychologischen Veränderungen. 

Wenn Du mit Mounjaro startest, verändert sich Dein Körper oft schneller, als Deine Psyche hinterherkommt. Genau hier liegt der Schlüssel zum Verständnis vieler Erfahrungsberichte. 

Der Gewichtsverlust-Stimmungs-Paradox

Gewichtsverlust gilt als Erfolg, emotional fühlt er sich aber nicht immer so an. Ein schnelles Abnehmen kann hormonelle Prozesse anstoßen, denn Fettgewebe ist hormonell aktiv und produziert unter anderem Östrogen. Wird es rasch reduziert, kann das den Hormonhaushalt kurzfristig aus dem Gleichgewicht bringen.

Hinzu kommt das psychologische Element. Ein neuer Körper bedeutet oft auch eine neue Identität. Manche fühlen sich verletzlicher, verlieren vertraute Schutzmechanismen oder müssen sich emotional neu sortieren. 

Ernährung, Appetitverlust und Nährstoffmangel

Mounjaro reduziert den Appetit deutlich, was einerseits hilfreich ist, aber andererseits auch Risiken birgt. Wer sehr wenig isst, kann unbemerkt in Defizite rutschen. Besonders relevant für die Stimmung sind Vitamin B12, Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren. Auch eine dauerhaft zu niedrige Kalorien- oder Proteinzufuhr kann Müdigkeit, Reizbarkeit und Antriebslosigkeit verstärken, weil dem Gehirn wichtige Bausteine fehlen, die die Neurotransmitter-Produktion beeinflussen. 

Essen fällt als emotionale Strategie weg

Für viele Menschen war Essen lange mehr als nur eine reine Nahrungsaufnahme, sondern Trost, Stressabbau und Belohnung. Wenn diese Bewältigungsstrategie plötzlich wegfällt, tauchen Gefühle auf, die vorher unterdrückt waren. Traurigkeit, Leere oder innere Unruhe können sich dadurch intensiver anfühlen, ohne dass eine Depression vorliegt. Auch der Druck, das Gewicht zu halten, birgt eine neue Stressquelle. 

Vorerkrankungen und zeitliche Überschneidungen

Adipositas geht statistisch mit einem höheren Depressionsrisiko einher. Wenn depressive Symptome zeitlich mit dem Beginn von Moujaro auftreten, liegt der Schluss nahe, das Medikament dafür verantwortlich zu machen. Medizinisch spricht man hier vom Post-hoc-Fehlschluss. Zeitlich gemeinsam heißt nicht gleich ursächlich verbunden. 

Andere Medikamenten-Wechselwirkungen

Ein oft übersehener Punkt sind mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Da Mounjaro die Magenentleerung verlangsamt, kann sich die Aufnahme bestimmter Wirkstoffe verändern. Bei Menschen mit Diabetes können zudem Blutzuckerschwankungen auftreten, die sich auch auf die Stimmung auswirken. Wechselwirkungen mit Antidepressiva werden immer wieder diskutiert, sind bislang jedoch nicht wissenschaftlich belegt. Treten Veränderungen auf, sollten sie ärztlich eingeordnet werden. 

Körperliche Symptome als psychische Belastung

Anhaltende Übelkeit, Müdigkeit, Schlafprobleme oder Blutzuckerschwankungen können sich emotional auswirken. Wer sich körperlich dauerhaft erschöpft fühlt, erlebt das oft als depressiv, auch wenn keine klinische Depression vorliegt. 

Dein Körper stellt sich um. Hormonell, metabolisch und emotional. Stimmungsveränderungen sind deshalb ernst zu nehmen, aber sie bedeuten nicht automatisch, dass Mounjaro Deiner Psyche schadet. Entscheidend ist, hinzuschauen, Ursachen zu verstehen und Dir in dieser Phase bewusst Unterstützung zu geben. 

Risikogruppen: Wer sollte besonders vorsichtig sein?

Ein erhöhtes Risiko bedeutet nicht, dass Mounjaro ungeeignet ist, sondern, dass mehr Begleitung sinnvoll ist. 

Grundsätzlich gilt, dass Mounjaro niemanden pauschal ausschließt. Dennoch gibt es Gruppen, bei denen Gewichtsverlust, unabhängig vom Medikament, psychisch stärker wirken kann und daher mehr Aufmerksamkeit braucht. 

Personen mit psychiatrischer Vorgeschichte

Dazu zählen Menschen mit einer psychiatrischen Vorgeschichte, wie etwa einer aktuellen oder früheren Depression, Angst- oder Panikstörung oder einer bipolaren Störung. Auch Personen, die in der Vergangenheit mit Essstörungen wie Bulimie oder Binge-Eating zu tun hatten, sollten besonders achtsam sein. Gewichtsveränderungen können hier alte Muster oder belastende Gedanken reaktivieren. 

Personen in aktuell belastenden Lebenssituationen

Ebenso relevant sind aktuell belastende Lebenssituationen. Trauer, Trennungen, Jobverlust oder chronischer Stress schwächen die psychische Stabilität. Wenn dann zusätzlich ein tiefgreifender körperlicher Wandel dazukommt, kann das emotional überfordern. Gleiches gilt für Menschen, die Essen bisher als wichtigste Strategie zur Emotionsregulation genutzt haben. 

Was heißt das konkret für Dich? Wenn Du Dich hier wiedererkannt, ist Mounjaro nicht automatisch kontraindiziert. Entscheidend ist, dass Deine Ärztin oder Dein Arzt Deine Vorgeschichte kennt, Veränderungen ernst genommen werden und bei Bedarf psychologische Unterstützung parallel möglich ist. 

Wichtig ist, dass Du psychische Belastungen nicht verschweigen solltest, um ein Rezept zu bekommen. Ehrlichkeit schützt Deine Gesundheit, sowohl körperlich als auch mental.

 Warnsignale: Wann solltest Du ärztliche Hilfe suchen?

Dein Körper und Deine Psyche dürfen sich melden, entscheidend ist, wie stark und wie lange. Diese Orientierung hilft Dir einzuschätzen, wann ein Handeln wichtig ist. 

Sofort ärztlichen/psychiatrischen Rat einholen bei schweren Symptomen: 

  • Suizidgedanken oder konkrete Suizidpläne

  • Impulsen zur Selbstverletzung

  • Ausgeprägter Hoffnungslosigkeit (“Es wird nie besser”)

  • Panikattacken mit Kontrollverlust oder deutlicher Verschlimmerung

  • Wenn selbst einfache Alltagsaufgaben kaum noch möglich sind

Zeitnah abklären (innerhalb von 1-2 Wochen) bei mittelschweren Symptomen: 

  • Anhaltender Niedergeschlagenheit über mehr als zwei Wochen

  • Deutlichem Interessenverlust an Dingen, die Dir früher wichtig waren und Freude gemacht haben 

  • Schlafstörungen (zu wenig oder zu viel Schlaf)

  • Sozialem Rückzug, starker Reizbarkeit oder Konzentrationsproblemen, die Arbeit oder Deinen Alltag beeinträchtigen

Beobachten bei milden Symptomen: 

  • Leichten, vorübergehenden Stimmungsschwankungen

  • Kurzzeitiger Traurigkeit oder Müdigkeit ohne Verschlechterung 

Wichtig: Setze Mounjaro nicht eigenständig ab. Veränderungen solltest Du immer gemeinsam mit Deiner Ärztin oder Deinem Arzt besprechen. Oft gibt es gute Lösungen oder Anpassungen. 

Notfallhilfe (Deutschland):

  • Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (kostenlos, 24/7)

  • Alternativ: die psychiatrische Notaufnahme in Deiner Region 

Wie lange solltest Du nach einer Mounjaro-Injektion warten, bevor Du Alkohol trinkst?

Wenn Du gerade mit Mounjaro startest, ist es am besten, mind. 24-48 Stunden nach Deiner Injektion zu warten, bevor Du Alkohol trinkst. So kannst Du beobachten, wie Dein Körper zunächst auf das Medikament reagiert, ohne dass der Alkohol zusätzliche Effekte verursacht.

Während einer laufenden Behandlung empfehlen die meisten Ärzt:innen folgendes:

  • 1. Monat: Halte Deinen Alkoholkonsum möglichst gering, damit sich Dein Körper an Mounjaro gewöhnen kann und das Risiko möglicher Nebenwirkungen sinkt.

  • Nach dem 1. Monat: Teste Dich langsam an Alkohol heran, um zu sehen, wie Dein Körper reagiert und ob Nebenwirkungen auftreten. Allerdings ist es besser, in den ersten Tagen nach Deiner wöchentlichen Injektion erst einmal auf Alkohol zu verzichten. Wenn Du trinkst, achte auf das Maß und wechsle alkoholische mit alkoholfreien Getränken ab.

  • Nach längerer Anwendung: Einige Menschen bemerken, dass sie in Maßen Alkohol trinken können, andere dafür gar nicht und verzichten komplett. Wenn Du Dich entscheidest, Alkohol zu trinken, tue dies in Maßen und achte darauf, ausreichend Flüssigkeit zu Dir zu nehmen - sowohl währenddessen als auch danach.

Wie viel Alkohol gilt als sicher bei Mounjaro?

Die Dosierung ist entscheidend:

  • Beschränke Deinen Alkoholkonsum auf 1-2x pro Woche

  • Verzichte vollständig auf “Rauschtrinken” (3 oder mehr Getränke auf einmal)

  • Wähle nach Möglichkeit Getränke mit niedrigerem Alkoholgehalt

Welche Alkoholarten sind eher unproblematisch bei Mounjaro?

Alkoholische Getränke mit wenig Zucker, Kohlenhydraten und geringem Alkoholgehalt sind in der Regel am besten geeignet. Problematisch können folgende Arten sein:

  • Süßer Wein oder Dessertwein

  • Zuckerhaltige Cocktails und Mixgetränke

  • Bier

  • Liköre

  • gemixte Getränke mit Limonade, Saft oder Energy-Drinks

Solltest Du Dich entscheiden, Alkohol zu trinken, sind folgende Optionen in der Regel etwas risikoärmer:

  • Leichtes Bier

  • Klare Spirituosen mit kalorienfreien Mixern

  • Getränke mit wenig Alkohol

  • Alkoholfreie Alternativen

Tipps für einen sicheren Alkoholkonsum bei Mounjaro

  • Trinke immer zwischendurch Wasser.

  • Behalte die genaue Menge im Blick.

  • Verwende kleine Gläser.

  • Iss vor dem Alkohol Trinken eine ausgewogene Mahlzeit mit ausreichend Eiweiß.

  • Beobachte, wie verschiedene alkoholische Getränke Deine Symptome und Deinen Erfolg beeinflussen.

Am sichersten ist es nach wie vor, den Alkoholkonsum während Deiner Anwendung von Mounjaro möglichst gering zu halten. Sprich am besten mit Deiner Ärztin oder Deinem Arzt über Alkohol während Deiner Behandlung.

Praktische Strategien: Psychische Gesundheit schützen

Prävention ist wirksamer als Reaktion. Du kannst viel tun, um Deine mentale Gesundheit unter Mounjaro aktiv zu unterstützen.

Ernährung trotz reduziertem Appetit priorisieren

Auch wenn der Appetit sinkt, bleibt Ernährung ein zentraler Hebel. Setze auf nährstoffreiche Lebensmittel und ausreichend Protein, da diese wichtige Bausteine für Neurotransmitter liefern. Kleine, regelmäßige Mahlzeiten helfen, Defizite zu vermeiden. Bei anhaltender Müdigkeit oder Stimmungstiefs kann ein Bluttest (z.B. auf Vitamin B12, D oder Eisen) sinnvoll sein. Dies sollte aber immer in Absprache mit Deinem Arzt oder Deiner Ärztin geschehen. 

Psychologische Unterstützung von Anfang an

Ebenso wichtig ist eine frühzeitige psychologische Unterstützung. Eine Therapie oder ein Coaching müssen kein Zeichen von einer Krise sein, sondern können helfen, neue Strategien für Stress, Emotionen und das eigene Körperbild, besonders wenn Essen bisher eine große Rolle gespielt hat, zu entwickeln.

Selbstmonitoring

Behalte Deine Stimmung im Blick: Ein kurzes Stimmungstagebuch (1-2 Minuten täglich) hilft, Veränderungen früh zu erkennen. Informiere auch vertraute Menschen, damit sie Rückmeldung geben können, falls sich etwas verändert.

Realistische Erwartungen

Setze realistische Erwartungen. Ein Gewichtsverlust löst nicht automatisch alle Probleme. Pflege bewusst Schlaf, Bewegung und Tageslicht. Dies sind bewährte Stimmungsbooster. Ganz wichtig ist, dass Du bei Check-ups nicht nur über Dein Gewicht sprichst, sondern auch offen über Deine psychische Verfassung. Kleine Maßnahmen wirken oft am stärksten, wenn Du früh beginnst. 

Wer verzichtet lieber auf Alkohol während der Mounjaro-Anwendung?

Die positive Seite: Gewichtsverlust und mentale Gesundheit

So wichtig es ist, mögliche Risiken zu benennen, die häufigere Realität sieht anders aus. Viele Anwender:innen erleben unter Mounjaro spürbare psychische Vorteile. Mit dem Gewichtsverlust steigt bei vielen das Selbstwertgefühl, soziale Unsicherheiten nehmen ab und der eigene Körper fühlt sich wieder belastbarer an. Mehr Mobilität bedeutet oft auch mehr Freiheit im Alltag und damit ein Plus an Lebensqualität. 

Hinzu kommen körperliche Effekte mit direktem Einfluss auf die Psyche. Stabilere Blutzuckerwerte können Stimmungsschwankungen reduzieren, ein besserer Schlaf, etwa durch weniger Schlafapnoe, wirkt sich nachweislich positiv auf die mentale Gesundheit aus. 

Auch die Studienlage unterstützt diese Erfahrungen. In den SUMOUNT-Studien berichteten Teilnehmende über eine signifikant verbesserte gesundheitsbezogene Lebensqualität. 

Die Wahrheit ist, dass für die Mehrheit die psychischen Vorteile des Gewichtsverlustes klar gegenüber möglichen Risiken überwiegen. Entscheidend bleibt, dass Du Deine mentale Gesundheit im Blick behältst. Individuell, ehrlich und ohne Alarmismus. 

Dein Start mit Mounjaro

Bei Voy ist Mounjaro nie einfach nur ein Rezept, das Du abholst und durchziehst. Die Behandlung ist eingebettet in ein ganzheitliches medizinisch-psychologisches Konzept, das Deine mentale Gesundheit von Anfang an mitdenkt. Vor Therapiebeginn erfolgt ein strukturiertes Screening auf psychische Vorerkrankungen. Während der Behandlung gibt es regelmäßige Check-ins, bei denen nicht nur Gewicht und Nebenwirkungen, sondern auch Deine Stimmung und Dein Wohlbefinden besprochen werden. 

Für weitere Fragen zur Gewichtsabnahme steht Dir unser klinisches Team von Voy zur Verfügung. Sie unterstützen Dich wo sie können und erstellen einen personalisierten Abnehmplan für Dich. Bist Du unsicher, ob Mounjaro für Dich das Richtige ist? Mache unser kurzes Quiz und finde heraus, ob das Abnehm-Medikament für Dich passt.

Auf der Suche nach dem richtigen Start für deine Abnehmreise?

Mache unseren schnellen Check und finde heraus, welche Möglichkeiten für dich in Frage kommen – und wie wir dich unterstützen können.