GLP-1-Medikamente Kosten-Rechner: Was zahle ich über einen Zeitraum von 1-5 Jahren?
Die Antwort Die Abnehmspritze wirkt, das steht außer Frage. Du verlierst Gewicht, fühlst Dich fitter und auch Deine Blutwerte verbessern sich. Doch einmal im Monat heißt es, Rezept einlösen und zahlen. Die Rechnung ist nicht ohne - 300 Euro, 400 Euro und manchmal sogar mehr kann es kosten. entscheidend davon ab, ob Du gesetzlich oder privat versichert bist.
Forschungsbasierter Ratgeber
Die Abnehmspritze wirkt, das steht außer Frage. Du verlierst Gewicht, fühlst Dich fitter und auch Deine Blutwerte verbessern sich. Doch einmal im Monat heißt es, Rezept einlösen und zahlen. Die Rechnung ist nicht ohne - 300 Euro, 400 Euro und manchmal sogar mehr kann es kosten. Keine Kassenerstattung in Sicht. Die entscheidende Frage, wenn Du mit einem GLP-1-Medikament beginnst, lautet daher: „Kann ich mir das langfristig tatsächlich leisten?"
Eine kleine Rechnung zum Einstieg: Wegovy kostet Dich circa 3.600 Euro pro Jahr. Über fünf Jahre kommst Du so auf eine Summe von rund 18.000 Euro. Dafür gibt’s schon einen ordentlichen Kleinwagen, eine Weltreise oder eben die Investition in Deine Gesundheit.
Dieser Artikel rechnet Dir transparent vor, was Wegovy, Mounjaro und Co. über ein, drei und fünf Jahre tatsächlich kosten, aufgeschlüsselt nach Medikament, Dosierung und den verschiedenen Szenarien. Außerdem zeigen wir Dir legitime Spartipps und wie es sich mit der Kassenerstattung verhält.
Ohne spoilern zu wollen, merkst Du schon, dass die Kosten generell nicht zu unterschätzen sind. Eine fundierte finanzielle Planung ist daher allemal besser als die Überraschung über eine stattliche Summe nach mehreren Monaten.
Die Medikamente im Kostenvergleich: Was kostet was?
Stand: Februar 2026 (Die Preise können je nach Apotheke oder Anbieter leicht variieren)
Wegovy (Semaglutid 2,4 mg) ist für viele die erste Wahl, wenn es um GLP-1-Medikamente zur Gewichtsreduktion geht. Das wöchentlich zu injizierende Medikament besitzt die Zulassung für die Behandlung von Adipositas und überzeugt durch gute Studiendaten. Wegovy bietet ein solides Preis-Leistungs-Verhältnis und ist für die meisten Patient:innen die erste Wahl bei On-Label-Nutzung.
Startdosis (0,25 mg): Ca. 170-180 Euro/Monat
Aufdosierung (0,5-1,7 mg): Ca. 200-240 Euro/Monat
Erhaltungsdosis (2,4 mg): Ca. 280-320 Euro/Monat
Durchschnitt über erstes Jahr: Ca. 240-280 Euro/Monat = 2.880-3.360 Euro/Jahr
Ab Jahr 2+ (nur Erhaltungsdosis): Ca. 3.360-3.840 Euro/Jahr
Mounjaro (Tirzepatid) gilt als besonders wirkstark und zeigt in Studien oft stärkere Gewichtsreduktion als Semaglutid. Allerdings zahlt man diese höhere Wirksamkeit auch mit deutlich höheren Preisen: Mounjaro ist das teuerste Medikament im Vergleich, kann sich aber bei besonders guter Verträglichkeit oder wenn Wegovy nicht ausreichend wirkt, durchaus lohnen.
Startdosis (2,5 mg): Ca. 210-230 Euro/Monat
Aufdosierung (5-12,5 mg): Ca. 250-400 Euro/Monat
Höchstdosis (15 mg): Ca. 450-490 Euro/Monat
Durchschnitt über erstes Jahr: Ca. 320-360 Euro/Monat = 3.840-4.320 Euro/Jahr
Ab Jahr 2+ (Erhaltungsdosis 10-15 mg): Ca. 4.200-4.800 Euro/Jahr
Saxenda (Liraglutid 3 mg) positioniert sich preislich in der Mitte, hat aber einen entscheidenden Nachteil gegenüber den wöchentlichen Präparaten: Du musst es täglich spritzen. Die tägliche Injektion macht Saxenda damit für viele auf Dauer weniger attraktiv, auch wenn der Preis moderat ist.
Startdosis (0,6-1,2 mg): Ca. 250-280 Euro/Monat
Erhaltungsdosis (3 mg): Ca. 300-350 Euro/Monat
Durchschnitt: Ca. 320 Euro/Monat = 3.840 Euro/Jahr
Nachteil: Tägliche Injektion (nicht wöchentlich)
Ozempic off-label (Semaglutid, max 2 mg) ist an sich für Diabetes zugelassen, wird aber auch zur Gewichtsabnahme eingesetzt. Hier ist Vorsicht geboten, da sowohl rechtliche als auch praktische Probleme bestehen. Trotz günstigerem Preis ist Ozempic aufgrund der Off-Label-Problematik und den wiederkehrenden Lieferengpässen keine empfehlenswerte Langfrist-Option, sofern nicht weitere medizinische Indikationen vorliegen, die es zum Mittel der Wahl machen.
1 mg Dosis: Ca. 200-220 Euro/Monat
2 mg Dosis: Ca. 250-280 Euro/Monat
Durchschnitt: Ca. 240 Euro/Monat = 2.880 Euro/Jahr
Das Ranking nach Kosten - vom günstigsten zum teuersten GLP-1-Medikament:
Ozempic off-label: circa 2.880 Euro pro Jahr (aber Vorsicht: Off-Label-Problematik)
Wegovy: circa 2.880 bis 3.360 Euro pro Jahr
Saxenda: circa 3.840 Euro pro Jahr
Mounjaro: circa 3.840 bis 4.800 Euro pro Jahr
Bitte beachte: Der günstigste Preis ist nicht automatisch die beste Wahl. Wirksamkeit, Verträglichkeit und vor allem der Zulassungsstatus spielen eine mindestens ebenso wichtige Rolle.
Der Langfrist-Rechner: So viel kostet Dich die Therapie über 1, 3 und 5 Jahre
Jetzt wird's konkret. Schauen wir uns verschiedene Szenarien an, damit Du genau weißt, was finanziell auf Dich zukommt.
Szenario 1: Wegovy - die beliebteste On-Label-Option
Im ersten Jahr durchläufst Du die so genannte Aufdosierungsphase. Die Monate eins bis vier kosten Dich jeweils etwa 170-220 Euro, zusammen also maximal 880 Euro. Von Monat fünf bis zwölf nimmst Du die Erhaltungsdosis von 2,4 mg, was monatlich ca. 300 Euro bedeutet - insgesamt 2.400 Euro. Zusammengerechnet bedeutet das für Dein erstes Jahr Kosten von etwa 3.280 Euro.
Ab dem zweiten Jahr bleibt es bei der Erhaltungsdosis. Du zahlst also konstant ca. 3.600 Euro jährlich. Nach drei Jahren hast Du 10.480 Euro investiert, nach fünf Jahren stolze 17.680 Euro.
Szenario 2: Mounjaro - die stärkste Wirkung zum höchsten Preis
Mounjaro startet in den ersten vier Monaten mit der Aufdosierung von 2,5 bis 7,5 mg zu je 280 Euro, also 1.120 Euro. Die Monate fünf bis acht mit 10 mg kosten 380 Euro monatlich, zusammen 1.520 Euro. In den Monaten neun bis zwölf kommst Du auf die 15-mg-Dosis zu 470 Euro pro Monat, macht 1.880 Euro. Dein erstes Jahr kostet Dich damit 4.520 Euro.
Ab Jahr zwei bleibst Du bei der 15-mg-Erhaltungsdosis und zahlst 5.640 Euro jährlich. Nach drei Jahren stehst Du bei 15.800 Euro, nach fünf Jahren bei beachtlichen 27.080 Euro.
Szenario 3: Saxenda - günstigeres Mittel mit täglicher Injektion
Saxenda bleibt über die Jahre hinweg in puncto Kosten relativ konstant bei 3.840 Euro jährlich. Nach drei Jahren hast Du 11.520 Euro gezahlt, nach fünf Jahren 19.200 Euro. Der Nachteil: die tägliche Spritze, die vielen auf Dauer lästig wird.
Szenario 4: Kombiniert - der clevere Wechsel nach zwei Jahren
Einige Patient:innen wechseln nach anfänglichem Erfolg zu einer günstigeren Option oder einer niedrigeren Dosis. Ein Beispiel: Du startest zwei Jahre mit Mounjaro, also 4.520 Euro plus 5.640 Euro und damit Kosten von 10.160 Euro. Danach wechselst Du drei Jahre lang zu einer Wegovy-Erhaltungsdosis von 1 mg zu je 220 Euro monatlich, was 7.920 Euro für diese drei Jahre bedeutet. Insgesamt bedeutet dies über fünf Jahre gerechnet eine Summe von 18.080 Euro.
GLP-1-Medikament | Kosten über 5 Jahre |
Wegovy | 17.680 Euro |
Saxenda | 19.200 Euro |
Mounjaro | 27.080 Euro |
Zusatzkosten: Was viele vergessen und was noch on top kommt
Neben dem Medikament selbst gibt es noch weitere Kostenpunkte, die Du auf dem Schirm haben solltest. Die ärztlichen Konsultationen beginnen mit einer Erstberatung, die je nach Privatarzt oder Telemedizin-Anbieter zwischen 50 und 150 Euro kostet.
Follow-up-Termine alle drei Monate schlagen mit 40 bis 80 Euro zu Buche, sodass Du pro Jahr mit 200 bis 400 Euro rechnen musst. Auch Bluttests sind empfehlenswert: Vor dem Start werden meist HbA1c, Lipide, Leber-, Nieren- und Schilddrüsenwerte gecheckt, was 80 bis 150 Euro kostet. Die regelmäßigen Follow-ups alle sechs bis zwölf Monate kosten weitere 60 bis 100 Euro, also jährlich etwa 120 bis 250 Euro.
Nadeln und Zubehör sind bei den meisten Fertigpens bereits enthalten, sollten sie separat nötig sein, liegen die Kosten bei etwa 10 bis 20 Euro pro Jahr. Optional, aber durchaus sinnvoll, ist eine Ernährungsberatung mit drei bis sechs Sitzungen, die Dich 300 bis 600 Euro jährlich kosten kann. Eventuell benötigst Du auch Nahrungsergänzung wie Protein-Pulver oder Multivitamine, was mit 200 bis 400 Euro pro Jahr zu Buche schlägt. Insgesamt können sich Zusatzkosten pro Jahr auf 500 bis 1.650 Euro summieren, über fünf Jahre also auf 2.500 bis 8.250 Euro.
Eine realistische Gesamtrechnung für Wegovy sieht damit so aus: Fünf Jahre Medikament kosten 17.680 Euro, die Zusatzkosten im Mittelwert 3.000 Euro. Du kannst also bei insgesamt etwa 20.680 Euro landen.
Kassenerstattung: Die ernüchternde Realität
Kommen wir zu der Frage, die viele am meisten interessiert: Zahlt die Krankenkasse eigentlich irgendwas? Bei der gesetzlichen Krankenkasse (GKV), in der etwa 90 Prozent der Bevölkerung versichert sind, sieht es für Adipositas und Gewichtsmanagement düster aus. Wegovy, Mounjaro in der Adipositas-Indikation und Saxenda werden nicht erstattet. Grund ist § 34 Abs. 1 Satz 7 SGB V, der Arzneimittel, der sogenannte „Lifestyle-Medikamente" ausschließt. Adipositas wird hierin schlichtweg nicht als erstattungsfähige Indikation anerkannt.
Anders sieht es bei Diabetes Typ 2 aus: Ozempic und Mounjaro in der Diabetes-Indikation werden voll erstattet. Du zahlst lediglich die Rezeptgebühr von 5 bis 10 Euro. An der Formulierung merkst Du bereits, dass die Erstattung lediglich für Personen infrage kommt, die tatsächlich an Diabetes leiden und einen HbA1c-Wert von mindestens 6,5 Prozent aufweisen. Ausnahmen sind extrem selten, etwa bei Einzelfallentscheidungen mit einem BMI über 50 plus schweren Begleiterkrankungen oder nach gescheiterter bariatrischer Chirurgie. Die Erfolgsrate liegt hier unter 5 Prozent und erfordert oft ein langwieriges Widerspruchsverfahren.
In der privaten Krankenversicherung (PKV) ist die Lage variabel und hängt stark vom Vertrag ab. Manche PKVs erstatten bei einem BMI von mindestens 30 mit entsprechender ärztlicher Begründung, oft ist aber eine Vorabgenehmigung erforderlich. Der Trend geht allerdings zunehmend in Richtung restriktiv, da die Kosten steigen.
→ Die realistische Erwartung lautet daher: 95 Prozent der Patient:innen zahlen selbst.
Spartipps: Legitime Wege zur Kostenreduktion
Es gibt durchaus Möglichkeiten, die Kosten zu senken, ohne auf Qualität oder Sicherheit zu verzichten. Zunächst kannst Du bei der Medikamentenwahl optimieren: Mit der Wahl für Wegovy statt Mounjaro kannst Du über fünf Jahre zwischen 4.000 und 9.000 Euro sparen. Wenn Wegovy bei Dir ausreichend wirkt und Du es gut verträgst, gibt es kaum Gründe, zum teureren Mounjaro zu greifen.
Eine weitere Option ist die Erhaltungs-Niedrigdosis nach Erreichen des Zielgewichts: Sobald Du Dein Ziel- oder Wunschgewicht erreicht hast, sprich mit Deinem Arzt über eine Dosisreduktion. Statt 2,4 mg Wegovy könntest Du auf 1 mg oder 1,7 mg reduzieren, was 30 bis 50 Prozent der Kosten einspart. Wichtig: Niemals eigenmächtig handeln, sondern immer ärztlichen Rat einholen und absprechen.
Auch ein Apotheken-Preisvergleich kann sich lohnen. Die Preise variieren zwischen Apotheken um 10 bis 20 Prozent, Online-Apotheken sind oft günstiger als lokale. Preisvergleichsportale können Dir helfen, pro Jahr 200 bis 600 Euro zu sparen. Bei Großbestellungen geben manche Anbieter Rabatte bei einem Vorrat für drei bis sechs Monate. Achte hier aber unbedingt auf garantierte Kühlketten und Haltbarkeitsdaten.
Telemedizin-Plattformen mit Pauschalen bieten manchmal das Medikament plus ärztliche Betreuung als Paket an, was günstiger sein kann als Arzt und Apotheke separat. Ein Beispiel: 350 Euro monatlich all-inclusive gegenüber 300 Euro Medikament plus 50 Euro Arzt getrennt.
Das strategische Nutzen von Pausen nach einem Gewichtsplateau - bitte nur mit ärztlicher Begleitung! - kann ebenfalls helfen. Ein bis zwei Monate Pause mit intensivem Lifestyle-Management können zwei bis vier Monate Kosten pro Jahr sparen, also 600 bis 1.200 Euro. Allerdings ist das nicht für jeden geeignet und kann das Risiko der Gewichtszunahme bergen.
Die Kombination mit Lifestyle-Programmen wird häufig unterschätzt. Krankenkassen übernehmen oft Ernährungsberatung und Bewegungsprogramme. Kombinierst Du beides ud nutzt also GLP-1 parallel, kannst Du in der Regel bessere Ergebnisse erzielen und das Medikament gegebenenfalls früher absetzen, was langfristig Kosten spart.
Als außergewöhnliche Belastung sind die Kosten unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich absetzbar, beispielsweise bei einem BMI von mindestens 35 oder einem BMI von mindestens 30 mit schweren Begleiterkrankungen. Mit einem ärztlichen Attest über die medizinische Notwendigkeit kannst Du die Kosten als über der „zumutbaren Belastung" geltend machen. Die Ersparnis liegt je nach Einkommen bei 15 bis 30 Prozent. Ein Steuerberater hilft Dir dabei.
Davon ist abzuraten
Was NICHT funktioniert und sogar riskant sein kann, sind Schwarzmarkt-Käufe oder gefälschte Medikamente sowie Importe aus Nicht-EU-Ländern aufgrund der Zollbestimmungen und fraglicher Qualität. Auch vom Teilen oder Strecken von Pens und dem Vortäuschen von Diabetes für eine Kassenerstattung ist absolut abzusehen, denn all dies ist entweder illegal, gefährlich oder beides.
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Break-Even-Punkt: Wann lohnt sich was?
Schauen wir uns an, welche Option für welches Ziel die richtige ist. Bei Kurzzeitnutzung über sechs bis zwölf Monate mit dem Ziel, 10 bis 15 Prozent Gewicht zu verlieren und dann abzusetzen, gilt Wegovy als die beste Wahl. Du kommst auf Kosten von 1.600 bis 3.280 Euro. Das Risiko: Die Gewichtszunahme nach dem Absetzen ist laut einer Oxford-Studie sehr wahrscheinlich.
Bei Langzeitnutzung über drei bis fünf Jahre und mehr für dauerhafte Gewichtskontrolle bleibt Wegovy ebenfalls die beste Wahl, da es kumulativ günstiger ist. Eine Alternative ist Mounjaro, falls es bei Dir deutlich besser verträglich ist oder besser wirkt. Die Kosten liegen hier zwischen 10.000 und 27.000 Euro, dafür erreichst Du nachhaltigen Gewichtsverlust.
Das realistischste Szenario für viele ist das Zielgewicht erreichen und dann auf eine Erhaltungsdosis reduzieren. Nach ein bis zwei Jahren senkst Du die Dosis und die Kosten sinken um 30 bis 50 Prozent.
Der Vergleich zu bekannten Alternativen
Eine bariatrische Chirurgie kostet Selbstzahler einmalig 10.000 bis 20.000 Euro. Die GKV erstattet bei einem BMI von mindestens 40 oder mindestens 35 mit Begleiterkrankungen. Langfristig ist die Operation möglicherweise günstiger als die Einnahme von GLP-1 über fünf Jahre, allerdings ist sie invasiv, mit Risiken verbunden und irreversibel. Verhaltensbasierte Programme wie GoLighter oder Oviva kosten 1.000 bis 3.000 Euro jährlich. Sie sind zwar weniger effektiv als GLP-1, aber oft nachhaltiger. Ideal ist die Kombination aus beidem.
Die harte Wahrheit: Können sich die meisten GLP-1-Medikation wirklich leisten?
Werfen wir einen ehrlichen Blick auf die Zahlen. Das deutsche Netto-Median-Einkommen liegt für Alleinstehende bei etwa 2.500 Euro monatlich. GLP-1-Kosten bewegen sich zwischen 300 und 470 Euro pro Monat, was 12 bis 19 Prozent des Netto-Einkommens entspricht. Zum Vergleich: Durchschnittliche Wohnkosten machen 30 bis 40 Prozent aus, Lebensmittel 15 bis 20 Prozent. Die Realität - für viele ist eine langfristige GLP-1-Nutzung nicht oder zumindest nicht nachhaltig finanzierbar.
Wer kann es sich leisten?
Haushalte mit einem Netto-Einkommen von über 5.000 Euro monatlich, ohne größere Schulden und der Bereitschaft, andere Ausgaben zu reduzieren. Die Konsequenz: Laut Studien liegt die Abbruchrate bei 47 bis 65 Prozent innerhalb eines Jahres, oft aus finanziellen Gründen. Prüfe daher vor dem Start ehrlich Dein Budget. Nichts ist frustrierender, als nach drei Monaten aus Geldmangel abbrechen zu müssen und dann den Jojo-Effekt zu erleben.
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